Das unmögliche Foto:

Ein großes Feuerwerk statt vieler Einzelexplosionen – Photoshop macht’s möglich.

Das Thema hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Wie soll man etwas fotografieren, was man nicht fotografieren kann? Bildbearbeitung war das einzige, was mir als Lösung eingefallen ist, und der Zufall bescherte mir ein passendes Motiv.

(Jaaaa… die Illusion ist nicht gerade perfekt… mit ein bisschen mehr Zeit hätte ich es ordentlicher bearbeitet, aber ich komme gerade leider nicht dazu und habe daher einfach nur die Ausschnitte nebeneinander platziert.)

“Ring” ist so ein Thema, bei ich mich absolut nicht für ein Motiv entscheiden konnte. Klar, als erstes denkt man an den Fingerring. Fotografieren wollte ich aber eigentlich was anderes, etwas nicht so naheliegendes. Zur Auswahl standen z.B. die Ösen meiner Turnschuhe, durch die die Schnürsenkel gezogen werden. Dann wollte ich gerne eine Tasse Kaffee neben einem Kaffeering knipsen, hatte aber keine Muße rumzuprobieren, ob ich so einen Fleck fotogen hinbekomme. Schlussendlich hatte ich mich schon für die Ringheftung eines Fotobuchs vom vorletzten Urlaub entschieden, das Bild sogar bereits hochgeladen, als mir einfiel, dass ich irgendwo noch meine alten Kinderringe im Schrank hatte. Jetzt muss es doch ein Fingerring sein, der ist einfach zu niedlich ;-). Am kleinen Finger passt er noch, und wenn ich ihn auseinanderziehe, bekomme ich ihn auch noch so gerade über den Ringfinger.

Viel kühler geht’s nicht ;-).


Hunderte Seiten, gefüllt mit Erinnerungen. Mittlerweile kommen Urlaubsbilder in gedruckte Fotobücher, aber ich blättere trotzdem manchmal noch ganz gerne in den älteren Alben.

Das Licht spielt im Moment leider überhaupt nicht mit, in der Wohnung ist es dank des fiesen Wetters draußen ungemütlich duster und selbst mit aufgestellter Lampe habe ich kein vernünftiges Bild hinbekommen. Dann halt etwas körnig und unscharf, egal ;-).

Kinder sehen alles aus einem anderen Blickwinkel, eine Sitzfläche kann da auf Augenhöhe und eine sportliche Herausforderung sein. Es sieht immer ganz herzallerliebst aus, wenn kleine Kinder Stühle bergsteigermäßig erklimmen :-).

Ich denke mal, das Bild ist selbsterklärend ;-).

Im Vorbeigehen mit dem Handy geknipst beim Weg ins Mediterana: Die alte Tür ist allerdings nicht mehr als Eingang im Gebrauch, sondern dient in der Anlage nur noch als Dekorationsobjekt. Die Haustür unseres Wohnhauses wollte ich auf keinen Fall fotografieren, das ist ein selten hässliches Ding aus Metall und Riffelglas *schauder*.

Unser Kater – als kleiner Zwerg, der locker in zwei Hände passt und heute, wo er doch etwas mehr Platz einnimmt…

Lustig finde ich ja, dass die Ohren praktisch gleich groß geblieben sind :o).

Kleine Leckereien des langen Osterwochenendes: frischer ofenwarmer Hefezopf, Schoki und schnelles Eis aus gefrorenen Himbeeren, Zucker und Sahnejoghurt. Yummie!

Mit dem Thema habe ich mich mal so richtig schwer getan, deswegen kommt es auch als letztes dran. Probleme hat mir das Fragezeichen bereitet, denn ich bin normalerweise gewillt, den Kunstbegriff relativ weit zu fassen. Nun habe ich angefangen nachzudenken, was “Kunst” für mich eigentlich ist, und kam zu keinem befriedigenden Ergebnis. Irgendwie ist der Übergang zum Handwerk da aus meiner Sicht sehr fließend.

Der Stern aus grellrot lackierten Stahlträgern, den ich hier fotografiert habe, hat seinerzeit, d.h. vor 20 Jahren, wohl für großen Unmut in der Stadtbevölkerung gesorgt. Ich weiß nicht, was der Erwerb gekostet hat, vermute aber, dass die Leute das Geld lieber für andere Sachen verwendet gesehen hätten. Sei’s drum, ich jedenfalls nehme die Skulptur heute als spannenden Blickfang wahr. Groß und schwer, und dabei faszinierenderweise fast schwerelos wirkend. Der tiefere Sinn, so denn einer beabsichtigt war, ist mir nicht ganz klar. Ich habe im Internet den Hinweis gefunden, dass ein Bezug zu einer Supernova besteht, dem hellen Auf- leuchten eines Sterns durch eine vernichtende Explosion. Daraus könnte man jetzt so seine Interpretationen ableiten, im Sinne von Endlichkeit und Vergänglichkeit, aber vielleicht muss man gar nicht so weit denken und kann sich einfach von der kraftvollen und gleichzeitig leichtfüßigen Konstruktion beeindrucken lassen.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.