Ich mag unsere Landeshauptstadt :-).

Geschenk von A. und einer der genialsten Trips meines Lebens, zum ersten Mal seit Kleinkindalter (was nicht zählt, weil ich mich nicht erinnern kann) im Flugzeug, zum ersten Mal im Hamburg (viel zu kurz) und zum ersten Mal Open Air bei strömendem Regen (mit grandioser Stimmung und hilfsbereiten Leuten).

Aufgrund des miesen Wetters habe ich kaum Fotos gemacht, nur ein paar Erinnerungsschnappschüsse, wie das ganz böse verwackelte Bild vom Konzert, auf dem man nix erkennt. Das musste aus Prinzip aber einfach sein ;-).

Unser Flugzeug:

Unter uns der Rhein:

Regennasser Ausflug in die Speicherstadt:

Dick Brave & The Backbeats:

Tickets:

Wieder im Hotel:

Rückflug:

Und obwohl Aufnahmen untersagt waren, haben etliche Leute geknipst und gefilmt (ich hab mich nicht so recht getraut – einmal aus Angst um meine kleine Kamera, und einmal, weil einer der Ordner so böse geguckt hat…), wie z.B. der nette Youtube-User, der diesen Clip vom Donnerstag hochgeladen hat:

Schön finde ich auch den Blick aus der anderen Perspektive mit den ganzen tapferen Leuten in ihren Regencapes, davon gibt’s ein Foto auf Dick Braves Facebook-Profil: *klick*.

Hach, das war schon richtig geil…

Hohes Venn

25.05.2012

Eigentlich wollten wir eine Tour von ca. 15 km laufen (weit genug… ), die jemand in einem Wanderführer entdeckt hatte. Leider sind wir unterwegs vollkommen vom Weg abgekommen, waren nach der veranschlagten Gesamtzeit von über vier Stunden mitten im Nirgendwo und haben schließlich insgesamt irgendwas über 20 km abgerissen. Meine armen Füße… Man muss dazu sagen, dass wir nicht so richtig was dafür konnten: In der Routenbeschreibung war erstens ein Fehler und zweitens war der ursprünglich gedachte Weg gar nicht passierbar.

Ohne den langen Rückmarsch wäre die Tour einfach nur genial gewesen. Es hatte was von Abenteuer, sich querfeldein den Weg zu suchen, der teilweise nicht mehr zu erkennen war, und dabei möglichst nicht in die sumpfigen Löcher zu treten (manchen ist das mehr, manchen weniger geglückt – wie die kleinen Schweinchen sahen wir knieabwärts hinterher aber alle aus).

Viele Fotos habe ich nicht gemacht, weil ich nur die kleine Kamera dabei hatte, mit der sich die Mühe nicht wirklich lohnt, und in der größeren Gruppe keine Zeit war, um ständig stehenzubleiben. Ich würde gerne irgendwann noch mal hin, und dann mehr Ruhe zum Fotografieren haben. Die Landschaft ist wirklich wunderschön.

Löwenzahn

01.05.2012

Jahrestag

29.04.2012

Kurzerhand haben wir unseren ganz privaten Feiertag vorverlegt auf letztes Wochenende, weil es nicht anders passte, und zwei schöne Tage im Kölner Umland verbracht. Ursprünglich wollten wir am zweiten Tag weiter nach Koblenz fahren und uns da ein wenig touristisch umtun, das unglaublich wechselhafte Aprilwetter ließ uns aber auf Plan B zurückgreifen. Es war so windig, dass es mich fast vom Drachenfels runtergefegt hätte… aber irgendwie brachte das dramatische Wetter einen kleinen abenteuerlichen Kick in den Ausflug und wir hatten unseren Spaß :-). Ärgerlich nur, dass meine Kameraakkus versagten und ich kaum fotografieren konnte. Für ein paar Schnappschüsse hat es aber noch gereicht.

Eingangsbereich des Mediterana:

Schloss Drachenburg und Drachenfels:

Postkarte aus dem zauberhaften kleinen Hotel:

Frühling!

03.04.2012

Bevor das wunderbare sonnige Wetter sich wieder verabschiedet hatte (im Moment bin ich schon froh, wenn es nicht den ganzen Tag grau und kalt ist), waren wir auf kleiner Foto-Safari im nachbarstädtischen Park. Wirklich traumhaft schön, wie die Bäume blüten:

Mit dem Thema habe ich mich mal so richtig schwer getan, deswegen kommt es auch als letztes dran. Probleme hat mir das Fragezeichen bereitet, denn ich bin normalerweise gewillt, den Kunstbegriff relativ weit zu fassen. Nun habe ich angefangen nachzudenken, was “Kunst” für mich eigentlich ist, und kam zu keinem befriedigenden Ergebnis. Irgendwie ist der Übergang zum Handwerk da aus meiner Sicht sehr fließend.

Der Stern aus grellrot lackierten Stahlträgern, den ich hier fotografiert habe, hat seinerzeit, d.h. vor 20 Jahren, wohl für großen Unmut in der Stadtbevölkerung gesorgt. Ich weiß nicht, was der Erwerb gekostet hat, vermute aber, dass die Leute das Geld lieber für andere Sachen verwendet gesehen hätten. Sei’s drum, ich jedenfalls nehme die Skulptur heute als spannenden Blickfang wahr. Groß und schwer, und dabei faszinierenderweise fast schwerelos wirkend. Der tiefere Sinn, so denn einer beabsichtigt war, ist mir nicht ganz klar. Ich habe im Internet den Hinweis gefunden, dass ein Bezug zu einer Supernova besteht, dem hellen Auf- leuchten eines Sterns durch eine vernichtende Explosion. Daraus könnte man jetzt so seine Interpretationen ableiten, im Sinne von Endlichkeit und Vergänglichkeit, aber vielleicht muss man gar nicht so weit denken und kann sich einfach von der kraftvollen und gleichzeitig leichtfüßigen Konstruktion beeindrucken lassen.

Abenddämmerung

13.11.2011

Villa Hügel

07.11.2011

Wir hatte viel zu wenig Zeit, der Park ist riesig. Da wir ständig stehengeblieben sind, um Fotos zu machen, sind wir nicht wirklich weit gekommen ;-). Außerdem wollten wir noch in die Villa rein, momentan wird eine Fotoausstellung zu 200 Jahre Krupp gezeigt. Ich persönlich fand vor allem die alten Portraits interessant, die aus noch aus der Anfangszeit der Fotografie stammen (“Daguerreotypie”, unglaublich detaillierte Aufnahmen). Drinnen musste man Taschen und Fotoapparate an der Garderobe abgeben, es gibt also nur Bilder von draußen. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, das Licht war wunderbar und die Stimmung richtig schön herbstlich.

Waldspaziergang

Die schöne Sonne ist trügerisch, denn sobald man sich im Schatten aufhält – wie hier zwischen den Bäumen – ist es wirklich ziemlich frisch. Man merkt, dass der Winter naht.

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