Geburtstagscharts
11.01.2012
Stöckchen gefangen von Zwiefel :-)
Ich setze mich zwar nur ungern mit meinem fortgeschrittenen Alter auseinander, aber das muss jetzt gerade mal sein.
- Finde heraus, wer Platz 1 der Single-Charts in der Woche Deines Geburtstages in Deinem Land war.
- Finde das Video auf einer Videoplattform deiner Wahl.
- Poste das Video in deinem Facebook-Account ohne Rücksicht!
- Stöckchen weiterwerfen!
Da ich ein Kind der 80er bin, finden sich in meinem Geburtsjahr viele deutsche Titel, und auch an meinem Geburtstag war es ein klassischer NDW-Hit. Ein bisschen später, und es wäre “Der Kommissar” von Falco geworden, aber so, liebe Leute, präsentiere ich euch “Skandal im Sperrbezirk” von der Spider Murphy Gang:
Nach der Sucherei des passenden Musikvideos (bei Youtube gab es nur neuere Aufnahmen) habe ich jetzt einen bösen, bösen Ohrwurm… In Ermangelung eines Facebook-Accounts gibt es den Post übrigens nur hier. Und da das mit dem Einbetten irgendwie nicht so recht funktionieren will, folgt noch der Original-Link: *klick*.
Wer mag, darf das Stöckchen gerne auffangen! Sasy vielleicht, hm, wie wär’s? ;-)
Projekt 365 – Tag 359
11.01.2012
Hier geht’s rauf auf den Dachboden des Grauens. Als ich einen Koffer, eine Kühltasche und eine Katzentransportbox nach oben gebracht habe (bin ja fleißig am aufräumen, nech), entdeckte ich dort neben anderem Elektroschrott sage und schreibe vier alte Röhren-Monitore. Unglaublich. Ich weiß jetzt nicht, ob ich es gut oder schlecht finde, dass wir den Stauraum da oben haben… praktisch ist es ja, aber es fördert offenbar das Horten von nutzlosen Gegenständen…
Projekt 365 – Tag 358
11.01.2012
Projekt 365 – Tag 357
11.01.2012
Projekt 365 – Tag 356
11.01.2012
Ich habe ja ein Faible für gute Kriminalromane. Was gut ist, liegt bekanntermaßen im Auge des Betrachters… Ich bin froh, dass ich mir die Amazon-Kritiken für “Tannöd” erst nach dem Lesen angeschaut habe, denn sonst hätten sie mir womöglich dieses großartige Buch verleidet. Ich fand es beklemmend, fesselnd und sehr intensiv, hatte das Gefühl, selbst mit den Dorfbewohnern die Gespräche zu führen und aus einem Versteck heraus die Tat zu beobachten. Fiktive Protokolle werden hier mit der Perspektive des allwissenden Erzählers abgewechselt; was anderen sperrig, wirr oder überflüssig vorkommen mag, hat mich vollkommen in die Geschichte hineingezogen. Nach dem Lesen saß ich fast ein wenig benommen da und fragte mich, wer die meiste Schuld an den schrecklichen Ereignissen auf sich geladen hatte.
Einen Minuspunkt gibt es für den Umfang – bei so kurzen Büchern hab ich immer das Gefühl, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Für das Geld will ich bisschen länger unterhalten werden, und so hätte ich mir das Buch außerhalb der Grabbelkiste wohl kaum gekauft, denn die 125 Seiten, die durch Passagen aus einem Gebetbüchlein auch noch gestreckt werden, hat man wirklich schnell durch.
Besser kam “Schneewittchen muss sterben” bei den Amazon-Lesern an, ich hab mich da hingegen leidlich durchgequält und es nur zu Ende gelesen, weil mir das Buch von zwei guten Bekannten dringend ans Herz gelegt wurde. Hab’s hinterher auch nicht über mich gebracht, ihnen zu sagen, wie unglaublich mies ich es fand. Na, ich wäre die einzige, die sie kennen, der es nicht gefallen hat… pfft… das Ding ist sprachlich grauenvoll, ich habe allen Ernstes während des Lesens unbewusst die Augen verdreht. Der Plot ist nun auch nicht unbedingt ein Geniestreich, man wartet förmlich auf die nächste “unvorhergesehene” Wendung und kann sich relativ früh ausmalen, worauf das Ganze schlussendlich hinauslaufen wird. Kein Tiefgang und kein einziger Satz, der ein Zitat wert wäre.


